Schweizer Dorf zahlt 260.000 €, um nicht 10 Flüchtlinge aufnehmen zu müssen

29. Mai 2016

Das Schweizer Dorf Oberwil-Lieli hat in einem Volksentscheid dafür gestimmt, lieber 260.000 Euro Strafe zu zahlen, als die ihnen zugeteilten 10 Flüchtlinge aufzunehmen, berichten der Tagesanzeiger und Independent. Die Einwohner wollen sich ihr Dorf nicht versauen lassen.

Gegenüber der Daily Mail begründete ein Einwohner die Entscheidung folgendermaßen:

„We do not want them here it is as simple as that. We have worked hard all our lives and have a lovely village that we do not want it spoiled. We are not suited to take in refugees. They would not fit in here.“

Eine Mutter sagte: „They will be from a different culture and religion. Many people in this town have a lot of sympathy for what they have gone through, but I am sorry this is no the right place for them.“

300 der knapp 2.200 Einwohner sind Millionäre. Fairerweise muss man dazu sagen, dass es eine knappe Entscheidung war, mit 579 Ja-Stimmen zu 525 Nein-Stimmen. Auch ist es vielen Einwohnern peinlich, die die Entscheidung „rassistisch“ nennen. Ein Student kommentierte die Abstimmung so:

„Everyone has a right to a new life and you have to be pretty selfish to deny someone that.“

Offensichtlich sieht es das halbe Dorf anders.

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