Die USA haben ein Problem: Zu viel Käse

31. Mai 2016

Wer hätte das gedacht: Es gibt tatsächlich so etwas wie zu viel Käse. Die US-Käsekrise: Derzeit hat das Land mehr Käse eingelagert, als die Bevölkerung realistisch essen kann. In Zahlen: Zusätzlich zu den 18 kg Käse, die jeder Amerikaner jährlich konsumiert, müsste jeder Amerikaner noch mal 3 Pfund essen. Der Washington Post zufolge sehen sich die Vereinigten Staaten dieser Herausforderung nicht gewachsen.

Schuld an dem Käseüberfluss ist wohl Putin: Aufgrund des Embargos gegen die EU suchten europäische Käse-Produzenten neue Märkte und fanden sie in den USA, wo man aufgrund des starken Dollars auf Importe setzte. Gleichzeitig vermeldet das Landwirtschaftsministerium ein Rekordjahr in der Milchverarbeitung, und so entsteht etwas, das wohl die exakte Definition eines First World Problems darstellt.

Nun könnte man einfach mehr Käse essen (im Prinzip die Lösung für alle Probleme), aber:

USDA forecasters are also skeptical about the long-term growth potential of U.S. cheese consumption, in part, they say, due to the growth of nonwhite demographic groups that tend to eat less of it than whites do.

Tja. Ich bin sehr gespannt, wann Käse ein Thema im Wahlkampf 2016 wird.

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