Russland Hooligans legalisieren

Russland: Die Lösung für Hooligan-Gewalt? Hooligan-Gewalt legalisieren!

7. März 2017

Um dem Problem der Hooligan-Gewalt beizukommen, schlägt ein russischer Abgeordneter im Vorfeld der WM 2018 vor, Hooligan-Gewalt zu einer offiziellen Sportart zu machen, um Hools besser kontrollieren zu können.

Igor Lebedev fiel schon bei der letzten EM damit auf, dass er die russischen Hooligans für ihre Ausschreitungen in Frankreich öffentlich lobte. Nun glänzt er mit diesem neuen Vorstoß.

Fight Club Russia

Seine Idee: Teams mit je 20 Hools in eine Arena sperren und unbewaffnet gegeneinander antreten lassen – er nennt es Draka, russisch für Kampf. Im Prinzip also das, was Hooligans eh schon machen, allerdings illegal und in Wäldern und auf abgelegenen Wiesen.

Er ist überzeugt, dass die Russen dabei eine führende Rolle übernehmen und diese Kämpfe viele Zuschauer anziehen würden. Zudem wäre das Ganze ein gutes Beispiel für die englischen Hools, die er für undisziplinierte Trinker und schlechte Kämpfer hält.

Hm…

Als Fußballfan und Mensch bin ich ganz ehrlich zwiegespalten. Legale, regulierte Gewaltsportarten gibt es ohnehin schon – asiatischer Kampfsport, Boxen, MMA, um nur einige wenige zu nennen –, insofern wäre das aus der Warte nicht undenkbar. Ob man damit jedoch das Problem von Hooligan-Gewalt per se lösen könnte, vor allem, dass häufig Unbeteiligte und friedliche Fans zwischen die Fronten geraten, kann ich nicht beurteilen und bezweifle ich.

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Überzeugt bin ich jedoch, dass weder UEFA noch FIFA diesen Vorschlag überhaupt in Betracht ziehen werden.

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