Serbisches Startup entwickelt Real-Life-Egoshooter

Aus dem Land, das uns A Serbian Film brachte, einer der schlimmsten Leinwanderzeugnisse in der Geschichte der Leinwanderzeugnisse, kommt das Startup, dass die Egoshooter-Industrie auf links drehen möchte:

Pravi Pucati bietet einen Dienst an, bei dem man vom heimischen Wohnzimmer aus auf einer Shooting Range mit echten Waffen ballern kann, und erweitert damit unsere Reihe Was soll da schon großartig schief gehen? um einen denkwürdigen Beitrag.

Firmengründer Stojan Božidar erklärt der Seite fraghero.com die Motivation:

Bildschirmfoto 2016-03-31 um 15.44.08

„Warum ich das entwickelt habe? Weil es noch niemand getan hatte. Seit Jahrzehnten ist Virtual Reality das nächste große Ding. Aber das interessiert niemanden. Man will doch mit einem Controller nicht bloß so tun, als würde man eine Waffe abfeuern. Man will mit einem Controller eine echte Waffe abfeuern, auf echte Ziele.“

Diese echten Ziele sind weder Menschen noch Tiere, und die Firma verspricht, dass es verschiedene Szenarien aka Levels geben wird, unter anderem Premium-Missionen für die betuchte Kundschaft. Das Ganze sei völlig ungefährlich, verspricht er:

„Das ist wirklich völlig ungefährlich, die Waffen sind nur in einem begrenzten Radius beweglich, womit ein Schütze nicht außerhalb des genehmigten Bereichs schießen kann. Unsere Technik ist physikalisch limitiert, wird von Menschen moderiert und ist praktisch nicht zu hacken.“

Die Einschränkung basically unhackable ist das, was einen aufhorchen lässt. Ich bin mir sicher, dass es da draußen übertalentierte Scriptkiddies gibt, die nach der Lektüre in die Hände klatschten und „Challenge accepted“ riefen.

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