In Äthiopien transportieren Drohnen Tsetse-Fliegen bekämpfende Fliegen

Man kennt das ja aus Kriegsfilmen: Transportflugzeuge am Himmel, aus dessen Bäuchen unzählige Fallschirmspringer gen Schlachtfeld sinken. Das ist im Prinzip, was die spanische Firma Embention für Äthiopien plant: Nur mit Drohnen und manipulierten Tsetse-Fliegen als Ladung. Die Mission von Drones against Tse Tse: Das Insekt, das die als Schlafkrankheit bezeichnete Afrikanische Trypanosomiasis und bei Tieren die verwandte Nagana-Seuche, überträgt, auszulöschen.

Dazu transportieren Drohnen von Embention bis zu 5.000 Fliegen pro Flug in Regionen, die besonders stark von der Krankheit betroffen sind. Die eingesetzte Technik heißt SIT:

Sterile Insect Technique bringt sterile männliche Insekten in Zonen, in denen die heimische Fliegen-Bevölkerung kontrolliert werden soll. Freigesetzt vermischen sich beide Gruppen. Die sterilen Insekten pflanzen sich mit nicht-sterilen fort, ohne Nachwuchs zu zeugen, was die Zahl der Insekten reduziert.

Die äthiopische Landwirtschaft leidet unter der Verbreitung der Tsetse-Fliege. Die UNO und die International Atomic Energy Agency unterstützen das Vorhaben und setzen große Hoffnung in die Mission:

„The wild population will decline progressively,“ Argiles-Herrero, an IAEA scientist working on the drone project said. „The survivors are overwhelmed with more sterile males every week, at a ration of 10:1, so in the end the population cannot recover and can eventually be eradicated.“

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