Wegen Nachbarn: Auf Achterbahn in Devon ist schreien verboten

Der Big Sheep-Freizeitpark in Bideford, England hat ein Schild aufstellen müssen, das die Besucher bittet, in der Achterbahn nicht zu schreien, berichtet die BBC. Grund: Nachbarn haben sich über den Lärm beschwert.

Besorgte Bürger in der Ortschaft hatten „Bedenken“ hinsichtlich der neuen Attraktion, einer 400m langen Achterbahn geäußert. Besitzer Rick Turner sagte gegenüber der BBC, dass es „ein wenig ärgerlich“ sei, dass Zugezogene sich über einen Freizeitpark aufregten, der schon 30 Jahre existiere, lange bevor die Nachbarn in die Nähe des Freizeitparks gezogen waren. Ist ja nicht gerade so, dass man einen Freizeitpark bei der Wohnungsbesichtigung übersieht.

In meiner Heimat Bielefeld hatten wir einen ähnlichen Fall: Seit gefühlten hundert Jahren steht das Fußballstadion Alm mitten in einem Wohngebiet. Genauer gesagt stand das Fußballstadion bereits da, als es noch kein Wohngebiet gab. Dennoch schafften es die Nachbarn, Verein und Stadt so lange zu erpressen, bis eine sündhaft teure neue Luxustribüne als Lärmschutzwall gebaut wurde.

Auch der Big Sheep-Freizeitpark musste Lärmschutzmaßnahmen ergreifen, die bis zu 200 000 Pfund kosteten. Und darüber hinaus erwartet der Park nun von seinen Besuchern, nicht zu schreien, außer wenn sie „vor Angst gelähmt sind“.

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