Jüdischer Mann betritt als Terrorist verkleidet Pariser Synagoge

Was klingt wie der Anfang eines jüdischen Witzes, ist tatsächlich so passiert – und unerwarteterweise für alle Beteiligten glimpflich ausgegangen: An Purim ist ein französischer Jude in der Verkleidung eines islamistischen Terroristen in eine Pariser Synagoge gegangen, bewaffnet mit einer AK-47, „Allahu Akbar“ rufend.

Es gehört zum Brauchtum, sich an Purim zu verkleiden. Es gehört aber auch eine Menge Chuzpe (und fehlende Empathie), als Terrorist verkleidet (!) eine von schwer bewaffneten Soldaten (!!) bewachte Synagoge (!!!) in Paris (!!!!) zu betreten, zwei Tage nach den Brüsseler Attentaten (!!!!!). Im Bericht heißt es:

“It created a certain emotion among the soldiers,” the source said.

Kann ich mir vorstellen. Allen stockte kurz der Atem, dann erkannten seine Freunde den Vollidioten, und bevor irgendjemand erschossen werden konnte, wurde der Streich aufgelöst. Er musste dennoch auf der Polizeiwache vorstellig wurde, wo er reumütig einräumte:

„I wanted to lighten the mood, I think I made a big mistake.“

Tolle Arrested Development-Hommage, aber trotzdem jetzt schon der Fast-Darwin-Award des Jahres.

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