Muslimischer Geschäftsmann schenkt Baghdads Christen Weihnachtsbaum

Tolle Geste: Um sich mit der christlichen Gemeinde Baghdads solidarisch zu zeigen, hat ein muslimischer Geschäftsmann einen 25 m hohen Weihnachtsbaum im al-Zawra Park der irakischen Hauptstadt errichten lassen, berichtet The Independent.

Seit dem Fall des Saddam-Regimes in 2003 werden Christen in vielen Teilen Iraks verfolgt. Extremisten markierten die Häuser von Christen in Mosul mit einem N für Nazarene, eine abwertende Bezeichnung für Christen.

Nun hat der Geschäftsmann Yassir Saad als Zeichen der Solidarität den künstlichen Weihnachtsbaum errichten lassen. Der Baum, der 19.000 Pfund kostete, soll seine christlichen Mitbürger zumindest während der Feiertage ihren Kummer vergessen lassen.

Für eine Besucherin des Parks, in dem der Baum steht, symbolisiert er „Liebe und Frieden“. Sie wünscht sich, dass die Christen bald in den Irak zurückkehren können.

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