Mann in Haft, weil Polizei Katzenstreu mit Crystal Meth verwechselte

Ein Mann in Houston, Texas, war drei Tage in Haft, weil die Polizei ein halbes Pfund Katzenstreu für Crystal Meth hielt.

Diese Geschichte kennt nur Verlierer: Der falsch beschuldigte Täter muss seinen Namen reinwaschen, die Cops sehen sich nach dem vermeintlich größten Drogenfund ihres Reviers blamiert.

Das war passiert: Polizisten hatten Ross L. angehalten und in seinem Auto ein halbes Pfund Katzenstreu entdeckt, das sie für Crystal Meth hielten. Das Katzenstreu war nicht in der Originalverpackung. Der Fahrer hatte es in einem Socken (!?) in seinem Auto, um das Beschlagen der Scheiben zu verhindern.

Sie nahmen den Fahrer mit aufs Revier und veröffentlichten eine offizielle Meldung, in der sie ihren Erfolg feierten (aka größter Drogenfund), mit dem sie „unsere Kinder und Liebsten vor Drogen bewahrt“ hatten.

Zwei Labor-Tests wiesen darauf hin, dass der Fund Meth sein könnte. Ein weiterer Test gab dann Gewissheit: Es war doch nur Katzenstreu.

Ross L. wurde freigelassen. Sein Anwalt warf der Polizei vor, billige Test-Geräte zu verwenden. Er unterstützt seinen Mandanten dabei, seinen Ruf wiederherzustellen.

photo credit: Curtis Gregory Perry Walgreen’s via photopin (license)

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