Kündigung wegen Schokolade

Erzieherin drohte Kündigung, weil sie Schokolade der Kollegin aß

Deutschland einig Arbeitsrecht: Für fast alles gibt es in Deutschland Regelungen. Das macht es häufig einfacher (und strukturierter) als in anderen Ländern, gleichzeitig sorgt es aber auch für seltsame Rechtsfälle.

Das Hamburger Abendblatt berichtet nun über den Fall einer Erzieherin in einem Internat, der nach 37 Jahren eine Kündigung wegen Schokolade drohte.

Vorgeworfen wurde ihr, die Schokoladen-Tafel einer Kollegin gegessen zu haben. Zusätzlich habe sie private Wäsche in der Schul-Waschmaschine gewaschen. Das hätten aber auch Kollegen getan, argumentierte die Frau.

Schule und Heilerziehungspflegerin einigten sich vor Gericht darauf, die Kündigung in eine Abmahnung umzuwandeln. Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt, aber bei Schokolade hört der Spaß auf.

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