USA, Trump, Gesundheit

US-Amerikaner stirbt, nachdem sein Insulin-Crowdfunding an $50 scheitert

Man könnte sicherlich seitenlange Essays über das Amerika unter Trump schreiben, das sich in Richtung einer Dystopie entwickelt, die vor allem Reiche begünstigt und alle anderen vors Schienbein tritt und wo der Präsident sich auf Twitter als ein verzogenes kleines Blag präsentiert.

Aber tatsächlich beschreibt ein einziger Satz, ein kurzes Zitat aus einem Artikel in The Nation die USA in 2017 besser, als jede journalistische Analyse es jemals könnte:

Shane Patrick Boyle, a founder of Zine Fest Houston, died on March 18 after his GoFundMe campaign to pay for insulin came up $50 short.

Das muss man sich einfach mal auf der Zunge zergehen lassen: Nicht nur, dass die USA ein Land sind, in dem sich manche Diabetes-Kranke gezwungen sehen, lebenswichtiges Insulin per Crowdfunding zu finanzieren, scheitert es auch noch knapp an $50 Dollar – in diesem Fall tatsächlich die Entscheidung über Leben und Tod.

Wenn das mal nicht der amerikanische Traum ist.

Um das zu toppen, geht es in dem Artikel zudem um den neuen Chef des Gesundheitsministeriums und das pikante Detail, dass während seiner Zeit in einem Pharmakonzern der Preis für Insulin dreifach erhöht wurde.

Drain the swamp, sag ich nur.

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