US-Politiker: Hätten die Juden Waffen gehabt, hätten sie Holocaust überlebt

Die Hirnergüsse der US-Waffenlobbyisten treiben immer absurdere Blüten. Neuer Tiefpunkt:

Der Kongressabgeordnete Don Young aus Alaska stellte in einem Gespräch die rhetorische Frage, wie viele Juden im Holocaust in den Öfen landeten, weil sie unbewaffnet waren.

Unfassbar.

Unabhängig davon, dass den Juden im Dritten Reich der Besitz von Waffen verboten war und es durchaus einen bewaffneten jüdischen Widerstand gab:

Wenn selbst die militärische Stärke der Alliierten nur mit größter Mühe der Nazis Herr werden konnte, wie um alles in der Welt hätten sich die Juden mit Pistolen… warum denke ich überhaupt darüber nach?

Diese Episode zeigt wieder einmal eindrucksvoll, dass Waffen-Narren wirklich eine ganz widerliche Sorte Mensch sind und auch nicht davor zurückschrecken, den Holocaust für ihre Propaganda zu missbrauchen.

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